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Mittwoch, 29. Januar 2020 um 19.00 Uhr
BUCHPREMIERE!

Kein Weg nach Arkadien
Verordnetes Leben im Sozialismus
Verlorene Illusionen im geeinten Deutschland
erschienen in der Edition DDR GESCHICHTE - Zeitzeugen.

Mit dem Autor DR. UDO BARTSCH (Berlin) und DR. HERWART PITTACK wird sein Buch
"Ausgegrenzt. Ostdeutsche Kurzgeschichten" vorstellen.
ORT: Kulturhaus Karlshorst, Treskowallee 112, 10318 Berlin (direkt am S-Bf. Karlshorst)
Eintritt: 6/3 €
Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft e.V.

Zum Buch "Kein Weg nach Arkadien"
Udo Bartsch (Jg. 1942) erzählt in zwei Interviews seine Geschichte als Zeitzeuge eines halben Jahrhunderts. An deren dramatischen Anfang steht der mehrfache Versuch, das Land, das ihn einmauerte zu verlassen und in einem Prozess wegen „Republikflucht“ und mit 18 Monaten Haft für den 19-Jährigen im berüchtigten Staatssicherheitsgefängnis in Berlin-Hohenschönhausen endete.

Die Friedliche Revolution sollte seinen weiteren Lebensweg prägen: 1990 Kulturpolitischer Akteur des demokratischen Umbruchs in der DDR, Staatssekretär im Ministerium für Kultur, Sachwalter von Kultur und Kunst in den Verhandlungen zum Einigungsvertrag, Regierungsberatung in Chile und eine leitende Tätigkeit in der Bundesakademie für öffentliche Verwaltung.
Das Buch reißt vieles von dem, was wir heute in Bezug auf die SBZ/DDR oft nicht mehr wahr haben wollen, aus dem Vergessen. 
Streitbar und zur Stellungnahme herausfordernd greift Udo Bartsch eine Vielzahl von Themen und Problemstellungen unserer Zeit auf.

Zum Buch "Ausgegrenzt. Ostdeutsche Kurzgeschichten"
Wer ist für Brüche und Hindernisse in seinem Leben verantwortlich? Der einzelne Mensch oder die Gesellschaft? In der DDR gab es eigene Regeln, Anforderungen und Einschränkungen, die tief auf die Existenz des Einzelnen, einer Familie oder einer Gruppe einwirken konnten. Es kam vor, dass die Verärgerung über einen Diebstahl, oder das Klavierspiel an einem Trauertag ins Gefängnis der Stasi führten.
Es kam vor, dass ein hinuntergefallenes SED-Parteibuch eine zwischenmenschliche Beziehung beendete oder dass die Beleidigung des Vaters den Sohn zu einer Ohrfeige verleitete, die ihn zwang, das Elternhaus Richtung West-Berlin zu verlassen.
Und das die Umstände in diesem sozialistischen Regime bis zur friedlichen Revolution 1989 oftmals die Menschen zwangen, eine Position auszufüllen, die sie nie angestrebt hatten. Dazu gehört auch, dass ein jüdischer Emigrant, der in der Emigration durch Hilfe von Kommunisten wieder Boden unter den Füßen bekam, sich eine jüdische Beerdigung wünscht - und bekommt.


31. März 2020 um 18.00 Uhr
BUCHPREMIERE!
 
ROT ist nicht nur die Liebe. Ein Familiendrama
in der edition DDR GESCHICHTE - ZEITZEUGEN.
 
mit der Autorin URSULA SCHÖBE (Berlin).
  
ORT: GEDENKBIBLIOTHEK FÜR DIE OPFER DES KOMMUNISMUS
Nikolaikirchplatz 5
10178 Berlin-Mitte
(Nähe S-Bf. Alexanderplatz)
 
Eintritt: 2,50 €.


 Im Mai 2020

BUCHPREMIERE IN BERLIN!

In der Edition Bulgarische Geschichte
Band VI

Hans-Joachim Böttcher
Ferdinand von Sachsen-Coburg und Gotha (1861–1948) 
Ein Kosmopolit auf dem bulgarischen Thron

Zum Buch
Prinz Ferdinand von Sachsen-Coburg und Gotha Herzog zu Sachsen (1861–1948) – der ab 1887 als Fürst, später dann als Zar von Bulgarien wirkte. Dessen gesamtes bemerkenswertes Leben von Geburt bis zum Tod ist es, welches in der Folge nachgezeichnet wird. Der Schwerpunkt liegt dabei auf seinem Privatleben, wie seinen persönlichen Eigenheiten und Liebhabereien, aber auch den politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Leistungen. Im Rahmen des Wirkens von Ferdinand wird ebenfalls die große internationale Machtpolitik skizziert und deren Auswirkungen auf ihn und Bulgarien. Insbesondere handelt es sich dabei um die beiden Balkankriegen 1912/13 sowie dem Ausbruch und der Beteiligung Bulgariens am Ersten Weltkrieg 1915/18, dessen Verlauf letztlich Ferdinand zum Rücktritt zwang und zu einem Leben im Asyl in Deutschland.

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