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Bücher



Maria Werthan (Hrsg.)
Heimat in bewegten Zeiten
Tagungsband 2020
Broschur, 14,8 x 21,0 cm, 132 Seiten, 9,90 €
ISBN 978-3-89998-371-5

„Auch die wunderbaren Frauen aus und in Mecklenburg und Vorpommern sind es, die dieses Land prägten und prägen: Es sind mitnichten nur die mecklenburgischen Herzogstöchter, die dann später als englische, preußische, dänische Königinnen oder russische Großfürstinnen – Zarin – berühmt wurden ...
Frauen gestalteten schon immer dieses Land mit. Maria Burmeister aus Lüdersdorf war Mitte des 19. Jahrhunderts die erste Dorfschulzin Mecklenburgs. Elisabeth Krämer-Bannow aus Wismar nahm um die Jahrhundertwende 19./20. Jahrhundert als vollwertiges wissenschaftliches Mitglied an volkskundlichen Expeditionen teil und erforschte das Leben der Frauen in der Südsee. Franziska Tiburtius von der Insel Rügen gründete 1908 in Berlin die erste Chirurgische Klinik weiblicher Ärzte. Marie Bloch eröffnete fast zur selben Zeit in Rostock den ersten Kindergarten mit angeschlossener Kinderpflegerinnenschule. Edith Lindenbergh kämpfte am Beginn des 20. Jahrhunderts für die Abschaffung des § 218 StGB und für Frauenrechte und wurde 1944 in Theresienstadt von den Nazis ermordet. Nach Greifswald flüchtete Anneliese Pflugbeil aus Stettin und baut dort mit ihrem Mann die Kirchenmusikschule auf, sie rufen 1946 die Greifswalder Bachwoche ins Leben. Sie wird Kirchenmusikdirektorin und Professorin an der Uni Greifswald. Und Meta Sander wird 1959 die erste Professorin für Gynäkologie und Geburtshilfe an der Uni Rostock.
Frauen sind endlich und zu unserem Glück – seit dem 20. Jahrhundert auch öffentlich sichtbar. Und mittlerweile nicht mehr wegzudenken aus allen Lebensbereichen. Die aktuelle Bundeskanzlerin lebt seit ihrer Kindheit in Vorpommern, das Land Mecklenburg-Vorpommern wird von einer Ministerpräsidentin – Manuela Schwesig – regiert, die Evangelisch-Lutherische Landeskirche, die Nordkirche, von einer Bischöfin – Kristina Kühnbaum-Schmidt – geführt.
Frauen waren schon immer der Mittelpunkt von Familien, waren Halt und Heimat für alle.“

Vortrag der Staatssekretärin für Bundesangelegenheiten und Bevollmächtigte des Landes Mecklenburg-Vorpommern beim Bund, Dr. Antje Draheim, bei der Tagung des Frauenverbandes im BdV e. V. am 16. August 2020 in Bad Kissingen.


Edition
Bibliographien zur Geschichte und Kultur Europas
Band 9
Alfred Bischoff (Hg.)
Der 8. Mai 1945 - Kriegsende in Europa
Eine kommentierte Auswahlbibliographie
Gebunden, 14,8 x 21,0 cm, 220 Seiten, 34,90 €
ISBN 978-3-89998-358-6
 
Zum Buch
Die vorliegende deutsch- und englischsprachige Auswahlbibliographie zum Kriegsende in Deutschland und Europa wurde anlässlichdes 75. Jahrestages der deutschen Kapitulation am 8. Mai 1945 zusammengestellt und umfasst inhaltlich den Zeitraum von Januar bis Mai 1945. Die Auswahlbibliographie beschränkt sich im Wesentlichen auf Titel, die seit 1990 erschienen sind, und enthält auch Neuauflagen und Neuerscheinungen.

Im Anhang der Auswahlbibliographie befinden sich neben einigen gesondert aufgelisteten interessanten Internetquellen eine Auswahl an Kurzbiographien sowie eine detaillierte Chronologie, die einzelne, insbesondere militärpolitische Ereignisse aus dem oben genannten Zeitraum näher beschreibt. Die kleine Auswahlbibliographie soll nicht ausschließlich wissenschaftlichen Zwecken dienen, sondern auch einer breiten interessierten Öffentlichkeit zugänglich sein. Gleichzeitig soll sie eine Hilfe für jede Art von Quellenstudium im Bereich der Geschichte der letzten Kriegsmonate des Zweiten Weltkrieges sein. Trotz aller Sorgfalt bei der Literaturrecherche kann sie natürlich keinen Anspruch auf Vollständigkeit erheben. Die Auswahlbibliographie wird dennoch für alle, die sich eingehender mit der vorliegenden Thematik beschäftigen möchten, ein nützliches Nachschlagewerk sein und die Literatursuche erleichtern.

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